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GDL will vier Prozent mehr für Lokführer

Düsseldorf. In der zum 1. Oktober anstehenden Tarifrunde bei der Deutschen Bahn fordert die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) vier Prozent mehr Lohn. Zudem seien »spürbare Verbesserungen bei den Arbeitszeitregelungen« wie bessere Schichtrhythmen und langfristig planbare Ruhezeiten nötig, sagte GDL-Chef Claus Weselsky der Wirtschaftswoche.

Weselsky warf der Deutschen Bahn vor, ihr in der vergangenen Tarifrunde gegebenes Versprechen, die Arbeitsbelastung zu senken, nicht eingelöst zu haben. »Statt Überstunden durch Neueinstellungen abzubauen, zahlt das Management lieber Überstunden aus.« Das sei »Augenwischerei«, sagte Weselsky. Bei der Bahn fehlten immer noch 800 Lokomotivführer. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2016, Seite 2, Inland

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