Zum Inhalt der Seite

Bankangestellte streikten zur Warnung

Frankfurt am Main/Wiesbaden. Mit Warnstreiks in Frankfurt haben am Donnerstag Hunderte Bankangestellte ihrer Forderung nach höheren Gehältern Nachdruck verliehen. Dem Aufruf von ver.di zu einem Demonstrationszug durch das Bankenviertel und einer anschließenden Kundgebung folgten nach Angaben der Gewerkschaft etwa 350 Mitarbeiter öffentlicher und privater Banken.

Am 28. Juni sollen die Tarifverhandlungen für die bundesweit 230.000 Beschäftigten in dritter Runde in Wiesbaden fortgesetzt werden. Ver.di fordert für die Bankangestellten 4,9 Prozent mehr Geld. Auszubildende sollen 80 Euro mehr bekommen und nach der Ausbildung in Vollzeit übernommen werden. Die Arbeitgeber halten dagegen, der Spielraum sei wegen des Zinstiefs begrenzt. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2016, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!