Zum Inhalt der Seite

Bahn-Aufsichtrat beriet über Stuttgart 21

Berlin. Nach dem angekündigten Rückzug von Vizechef Volker Kefer hat der Aufsichtsrat der Bahn AG Lösungen für die Probleme beim Projekt »Stuttgart 21« (»S21«) und im verlustreichen Güterverkehr gesucht. Das Gremium trat am Mittwoch vormittag in Berlin zusammen – bis Redaktionssschluss lag noch kein Ergebnis vor.

Infrastruktur-Vorstand Kefer hatte am Dienstag angekündigt, seinen bis September 2017 laufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Er reagierte damit auf Vorwürfe aus dem Aufsichtsrat, er habe ihn zu spät über Kostensteigerungen bei »S21« informiert. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2016, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!