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Neue Regelung für ­Contergan-Geschädigte

Berlin. Die staatlichen Leistungen für Contergan-geschädigte Menschen sollen gerechter und unbürokratischer werden. Eine entsprechende Vorlage von Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen. Künftig sollen die Opfer pauschale Zahlungen erhalten.

Das 1957 vom Pharmaunternehmen Grünenthal auf den Markt gebrachte Schlafmittel Contergan wurde von vielen werdenden Müttern eingenommen. Daraufhin hatten 10.000 Neugeborene schwere Missbildungen an Armen und Beinen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2016, Seite 4, Inland

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