Zum Inhalt der Seite

SPD will 12.000 weitere Polizisten

Berlin. Am Sonntag hat die SPD einen kleinen Parteitag in Berlin abgehalten, wie stets unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Sozialdemokratie wolle sich als Partei der »sozialen Gerechtigkeit« darstellen, ging aus Aussagen von SPD-Vertretern hervor. Das habe man auf dem Konvent besprochen. Eine »Politik für eine solidarische Mitte« solle künftig betrieben werden, so SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel. Einsetzen wollen sich die Sozialdemokraten für einen Ausbau der staatlichen Repressionsorgane. Sie plädieren für 12.000 neue Stellen bei der Polizei in Bund und Ländern bis 2019. Die seien nötig, um Täter schnell zu verhaften. verhaften, begründete Bundesjustizminister Heiko Maas. Vollziehe der Staat seine Gesetze nicht mehr, »verlieren die Bürger das Vertrauen«. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2016, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!