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Mazedoniens Präsident ­begnadigt Korrupte

Belgrad. Mit der Begnadigung aller in einen Korruptions- und Abhörskandal verwickelten Politiker hat der mazedonische Präsident Djordje Ivanov Proteste ausgelöst. Die Opposition warf ihm vor, mit seiner Entscheidung vom Dienstag die politische Krise im Lande noch verschärft zu haben. Auch EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn kritisierte die Amnestie als nicht mit seiner Rechtsauffassung konform. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2016, Seite 2, Ausland

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