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Dutzende Tote nach ­Kämpfen in Berg-Karabach

Baku/Jerewan. Bei Kämpfen in der von Armenien kontrollierten aserbaidschanischen Region Berg-Karabach sind am Samstag Dutzende Menschen getötet worden. Beide Seiten warfen sich gegenseitig vor, den Waffenstillstand gebrochen zu haben. Der Feind habe die Armee von Berg-Karabach mit Panzern und Artillerie angegriffen, sei aber zurückgeschlagen worden, erklärte die armenische Regierung. Das Verteidigungsministerium Aserbaidschans erklärte, bei den Kämpfen seien zwölf eigene Soldaten getötet worden. Armenien sprach seinerseits von 18 Toten und 35 Verletzten. Trotz internationaler Aufrufe zur Deeskalation gingen die Gefechte am Sonntag zunächst weiter. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und Russland, das in dem Konflikt zwischen den früheren Sowjetrepubliken seit Jahren vermittelt, forderten, das Waffenstillstandsabkommen von 1994 wieder einzuhalten. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2016, Seite 1, Ausland

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