Literaturpreis von Charlie
Die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo hat einen Literaturpreis für Schüler und Studenten ins Leben gerufen. Damit wolle man Texte würdigen, die »überraschend, verrückt und respektlos« seien, äußerte ein Mitarbeiter der Redaktion am Montag. Die Auszeichnung solle eine Alternative zu den klassischen und »trübseligen« Literaturpreisen sein. Nach dem Terroranschlag am 7. Januar 2015 hätten viele junge Menschen der Redaktion spontan Zeichnungen geschickt, sagte der Karikaturist und Charlie Hebdo-Chefredakteur Laurent Sourisseau (Pseudonym: Riss). Man wolle ihnen helfen, sich von Konventionen zu befreien. (dpa/jW)
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