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Umweltschützer rufen zu Fleischverzicht auf

Berlin. Umweltschützer rufen die Verbraucher dazu auf, ihren übermäßigen Fleischkonsum um die Hälfte zu drosseln. Dies nütze der Gesundheit und auch dem Klimaschutz, sagte die WWF-Referentin Tanja Dräger de Teran am Dienstag vor Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch. Auch die Bundesregierung müsse das Thema endlich anpacken. »Um die Produktion von Billigfleisch zu reduzieren, sollte die Regierung eine Abgabe für Landwirte auf Stickstoffüberschüsse prüfen, einen sogenannten Gülle-Euro.« In Deutschland übersteigt der Pro-Kopf-Verbrauch an Fleisch mit 88,3 Kilogramm jährlich den Weltdurchschnitt um das Doppelte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.02.2016, Seite 5, Inland

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