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Bundesbehörden beschäftigen befristet

Berlin. Wer eine Stelle bei einem Bundesministerium oder einer Bundesbehörde antritt, wird in vielen Fällen befristet angestellt. Von rund 13.700 Neueinstellungen im vergangenen Jahr waren etwa 7.000 zeitlich begrenzt, wie aus einer Übersicht des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervorgeht. Der Anteil solcher Arbeitsverträge an der Gesamtzahl der Beschäftigungsverhältnisse schwankt demnach stark. Im vergangenen Jahr lag die Quote in fast allen Bundesministerien unter zehn Prozent. Bei den nachgeordneten Behörden lag sie jedoch zum Teil weitaus höher, wie AFP aus den Unterlagen zitiert. Unter den Betroffenen waren viele, deren Befristung ohne Sachgrund erfolgte. Das betraf im Durchschnitt aller einbezogenen Ministerien und Behörden knapp 60 Prozent der Verträge. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.02.2016, Seite 5, Inland

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