-
05.02.2016
- → Sport
Fußball: Römische Grüße
Rom. Dem italienischen Fußball-Erstligisten Lazio Rom droht nach rassistischen Ausfällen seiner Fans eine harte Strafe. Schiedsrichter Massimiliano Irrati hatte die Partie zwischen Lazio und dem SSC Neapel am Mittwoch nach einschlägigen Rufen der Lazio-Fans gegen Neapels Verteidiger Kalidou Koulibaly für vier Minuten unterbrochen. Italienischen Medien zufolge drohen dem Klub von Weltmeister Miroslav Klose nun ein oder zwei »Geisterspiele« vor leeren Rängen. Die Anhänger des Hauptstadtclubs sind schon mehrmals wegen rassistischer Rufe aufgefallen. Der Franzose Koulibaly bedankte sich nach dem Spiel für die Solidaritätsbekundungen von Mannschaft und Fans. Er würdigte zudem den Mut des Schiedsrichters. »Ich danke meinen Teamkollegen, dem Verein und unseren Fans, die eine große Unterstützung gegen diese hässlichen Rufe waren«, schrieb er. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
