Zum Inhalt der Seite

XX. Parteitag

Vor 60 Jahren, vom 14. bis zum 25. Februar 1956, tagte der XX. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) in Moskau, der erste nach dem Tod Josef Stalins 1953. Dessen Nachfolger als Parteichef, Nikita Chruschtschow, rechnete dort in einer fünfstündigen Rede mit ihm ab. Am morgigen Sonnabend befasst sich in Berlin eine Konferenz mit den damaligen Ereignissen. Vorträge halten der Historiker Heinz Niemann zum Thema »Die große Chance. Der XX. Parteitag der KPdSU 1956« sowie Hans Modrow zu »Die SED und der XX. Parteitag der KPdSU«. Veranstalter sind der Marxistische Arbeitskreis zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke, die DKP-Geschichtskommission, die Marx-Engels-Stiftung Wuppertal und jW. Die Konferenz tagt von 11 Uhr bis 17 Uhr in der Begegnungsstätte »Undine«, Hagenstr. 57 (Bahnhof Berlin-Lichtenberg). Interessenten sind willkommen. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2016, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!