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04.02.2016
- → Medien
Petry (AfD) fühlt sich verleumdet
Dresden. Nach der Kritik an ihren Äußerungen zum Schusswaffengebrauch an der Grenze hat die AfD-Vorsitzende Frauke Petry die Medien angegriffen. Dem Mannheimer Morgen warf sie eine »verkürzte und völlig sinnentstellte« Wiedergabe ihrer Worte vor. Das Interview sei im »Stil eines Verhörs« geführt worden.
Der Chefredakteur des Blattes, Dirk Lübke, wies am Dienstag den Vorwurf zurück, der AfD-Chefin die Worte in den Mund gelegt zu haben. »Was ist daran nötigend, wenn Frauke Petry uns selber das Interview angeboten hat, sie und ihr Sprecher jedes Wort zur Autorisierung vorgelegt bekommen haben, jedes Wort und jeden Satz mehrmals gelesen und schließlich zur Veröffentlichung freigegeben haben?« (dpa/jW)
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