-
15.01.2016
- → Kapital & Arbeit
Brauereikönige im Voll-Fusionsrausch
Brüssel. Na dann Prosit: Der weltgrößte Brauereikonzern AB InBev hat mit neuen Anleihen 46 Milliarden US-Dollar (rund 42,35 Milliarden Euro) eingesammelt, um noch weiter wachsen zu können. Die Anleihen tragen bei zur Bewältigung der Übernahme des britischen Konkurrenten SABMiller. Die Kosten der Elefantenhochzeit werden auf über 117 Milliarden Dollar geschätzt. Die Wertpapiere haben eine Laufzeit zwischen drei und 30 Jahren und werden mit bis zu 4,9 Prozent verzinst, wie der im belgischen Löwen beheimatete Konzern am Donnerstag in Brüssel mitteilte. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!