Zum Inhalt der Seite

Die Granatäpfel und der Vanille-Kater (1)

Ich mag keine Bomben, Drohnen, Granaten, / Äpfel mag ich, frisch aus dem Garten. / Mag weder Kartätschen noch Blutrache-Fehden. / Ich liebe Äpfel, der Garten heißt Eden. / Ihn zu betreten, kann ich kaum erwarten / Hier wehen Wipfel, nicht Wimpel-Standarten. / Sie leuchten vom Morgen, wo man noch pennt, bis / tief in den Abend, vom Baum der Erkenntnis. / Es liegt in der Hand, sehr leuchtend und fest, / ein Granatapfel, der wird jetzt ausgepresst. / Was übrig bleibt, strahlend schön wie die Sterne, / sind köstliche Granatapfelkerne.

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.01.2016, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!