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14.01.2016
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Lesbar
In der gerade erschienenen Januarausgabe wird das 2010 gestartete Berliner Periodikum Drecksack seinem Anspruch gerecht, eine »lesbare Zeitschrift für Literatur« zu sein. Marvin Chlada und Andreas Gwisdalla berichten von der »Enträtselung der Pläne Gottes durch Charles Fourier«. Joachim Sartorius erzählt von einem Besuch in Damaskus, und Shirin Vorsmann übt sich in emotionalem Hardcore. Um nur einige der vielen gelungenen Geschichten, Notizen, Interviews und Gedichte zu erwähnen, die Herausgeber Florian Günther für diese Ausgabe zusammengestellt hat. Weiter so! (jW)
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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