-
03.12.2015
- → Inland
Ermittlungen gegen früheren KBV-Chef
Berlin. Nach einer Strafanzeige des Bundesgesundheitsministeriums ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft wegen Betrugs gegen den früheren Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler. In dem Verfahren geht es auch um weitere Vorwürfe wie etwa Untreue, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Nach AFP-Informationen geht es um den Vorwurf, Köhler habe in seiner Amtszeit zu Unrecht Mietkostenzuschüsse in Höhe von 96.000 Euro erhalten. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
