Zum Inhalt der Seite

Schatzsucher abschrecken

Ob an der polnischen Bahnstrecke zwischen Wroclaw und Walbrzych tatsächlich ein Nazigoldzug gefunden wurde, ist weiterhin unklar. Die angeblichen Finder wurden nun aber von der obersten Denkmalschützerin der Gegend, Barbara Nowak-Obelinda, angezeigt. Sie hatten für ihre Suche mit einem Bodenradargerät nicht die notwendigen Genehmigungen beantragt. Nowak-Obelinda will Nachahmer abschrecken, wie sie der Zeitung Gazeta Wyborcza (Mittwochausgabe) erklärte: »Wir wollen keine Welle von Schatzsuchern, die die Vorschriften ignorieren.« (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2015, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!