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Bayerns Justiz ächzt unter Fluchthelfern

München. In mehreren Bundesländern gibt es einen starken Anstieg der Ermittlungsverfahren gegen sogenannte Schleuser. Allen voran steht Bayern mit über 1.300 Fällen im ersten Halbjahr – das ist geschätzt knapp die Hälfte aller Ermittlungsverfahren gegen Fluchthelfer bundesweit. Gut 600 Menschen sitzen im Freistaat wegen »Schleusungsverdachts« in Untersuchungshaft, wie eine Sprecherin des Justizministeriums in München mitteilte. Mittlerweile hat die bayerische Justiz Platzprobleme in Gefängnissen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2015, Seite 4, Inland

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