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Prozess gegen mutmaßlichen Schleuser

Berlin. Gegen einen mutmaßlichen Schleuser syrischer Flüchtlinge hat der Prozess vor dem Berliner Landgericht begonnen. Der 30jährige soll als Mitglied einer international agierenden Bande an 50 Taten beteiligt gewesen sein. Dabei seien mehr als 300 Menschen gegen Entgelt von Italien über Österreich nach Deutschland und zum Teil weiter nach Skandinavien gebracht worden. Der Angeklagte und einer seiner Komplizen sollen von Italien aus ein Schleusungsnetzwerk aufgebaut haben. Im Oktober 2014 wurde der aus Ägypten stammende Angeklagte verhaftet. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2015, Seite 4, Inland

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