Zum Inhalt der Seite

Tunesien bekommt EU-Grenzschutzmission

Brüssel. Nach den blutigen Terroranschlägen auf Urlauber in Tunesien soll das nordafrikanische Land eine EU-Grenzschutzmission bekommen. »Ich kann mir vorstellen, dass Europa mehr tun kann zur Ausrüstung des tunesischen Grenzschutzes und zur Ausbildung und zum Training der Grenzschutzleute in Tunesien«, sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Montag bei einem Treffen mit EU-Amtskollegen in Brüssel. Die tunesische Regierung begrüße die Initiative, hieß es. Ziel der Mission soll es vor allem sein, einen besseren Schutz der tunesisch-libyschen Grenze zu gewährleisten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.07.2015, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!