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Sklaverei im Museum

Foto: Eric Gaillard/Reuters

Auf der französischen Antilleninsel Guadeloupe wurde am Dienstag eines der größten Sklaverei-Museen der Welt eröffnet. Die Gedenkstätte in der Bucht von Pointe-à-Pitre beherbergt auf mehr als 7.000 Quadratmetern Fläche mehrere Ausstellungsräume und ein Auditorium. Die Geschichte der Sklaverei und des Sklavenhandels wird anhand von Dokumenten, Objekten, Filmen, Fotografien und zeitgenössischer Kunst aufbereitet. Es gab einigen Widerstand gegen den Bau, der unliebsame Erinnerungen weckt und manchem mit mehr als 85 Millionen Euro zu teuer schien. Bis zur Abschaffung der Sklaverei in Frankreich im Jahr 1848 sollen bis zu 290.000 Sklaven nach Guadeloupe gebracht worden sein. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2015, Seite 11, Feuilleton

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