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Fußball: Züge zum Tor

Catania. Der Präsident des italienischen Fußballzweitligisten Catania Calcio, Antonio Pulvirenti, hat die Manipulation von fünf Partien der abgelaufenen Spielzeit zugegeben, erklärte Staatsanwalt Giovanni Salvi laut Nachrichtenagentur Ansa am Montag. Gegnerischen Spielern seien jeweils etwa 100.000 Euro pro Spiel gezahlt worden, um den Abstieg Catanias aus der Serie B zu verhindern. Als der Klub am Ende der Saison mit einer Siegesserie die Klasse hielt, war in abgehörten Telefongesprächen viel von Zügen die Rede. Uhrzeiten sollen den Rückennummern bestochener Gegner entsprochen haben. Die Abhöraktion hatte den Namen »I treni del goal« (Torzüge).

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2015, Seite 16, Sport

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