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Keine Verschlüsselung in US-Behörde

Washington. Nach einer groß angelegten Cyberattacke auf die Personalverwaltung der US-Regierung hat eine Gewerkschaft der Behörde vorgeworfen, dass die Hacker wegen mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen nun im Besitz sensibler Daten aller Mitarbeiter der Bundesbehörden seien. Der Amerikanische Verband der Regierungsangestellten schrieb nach Angaben vom Donnerstag in einem Brief an die Behörde, sie gehe davon aus, dass die Personalverwaltung die Sozialversicherungsnummern der Mitarbeiter nicht verschlüsselt habe – »ein Versagen bei der Cybersicherheit, das absolut unentschuldbar und empörend ist«. Die Hacker hätten Adressen, Geburtsdaten sowie Informationen zu Gehältern und Wehrdienst abgegriffen. Die Sozialversicherungsnummer ist in den USA Voraussetzung für eine Anstellung, aber auch für einen Führerschein oder die Eröffnung eines Bankkontos.

Die US-Regierung hatte vergangene Woche mitgeteilt, bei der Cyberattacke seien bereits Ende 2014 persönliche Daten von bis zu vier Millionen aktiven und ehemaligen Regierungsangestellten abgegriffen worden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2015, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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