Zum Inhalt der Seite

Ver.di will Zusagen von Kaufhof-Bietern

Essen. Vor dem möglichen Verkauf der Metro-Warenhaustochter Kaufhof stellt die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di laut einem Medienbericht Forderungen an die internationalen Bieter. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung von Samstag will ver.di unter anderem die Zusage vom Käufer, dass in den nächsten fünf Jahren kein Warenhaus geschlossen wird und dass keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden. Ausgenommen seien die Häuser, deren Aus bereits eingeleitet wurde. Wie Medien berichten, gilt der kanadische Handelskonzern Hudsons’s Bay mittlerweile als aussichtsreichster Bewerber. Interesse an Kaufhof haben allerdings auch die Benko-Holding Signa als Eigner von Karstadt und die Central Group aus Thailand. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2015, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!