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DGB will keine Abgabe für alte Kohlekraftwerke

Berlin. Gegen die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) geplante Sonderabgabe für ältere Kohlekraftwerke bezog am Dienstag der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Stellung. Stefan Körzell, Mitglied im Vorstand des DGB, kritisierte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP das Vorhaben als »hektische Kurzfristmaßnahme«. Diese könnte »Strukturbrüche und Risiken für Wohlstand und Arbeitsplätze« zur Folge haben. Zuspruch bekam Gabriel vom baden-württembergischen Energiekonzern EnBW. Dessen Vorstandschef Frank Mastiaux erklärte in der Süddeutschen Zeitung (Dienstagausgabe), er halte die Abgabe für eine »ausgewogene und effiziente Lösung«. Sein Konzern setze auf die Energiewende. In der Vergangenheit hatten sowohl die Energiekonzerne wie auch die Gewerkschaften IG BCE und ver.di gegen den Klimabeitrag protestiert. (AFP/jW)
 

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2015, Seite 1, Inland

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