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EU: Oft Überstunden und Unterbezahlung

Brüssel. Eine neue Studie der EU-Grundrechteagentur belegt die miserablen Arbeitsbedingungen in zahlreichen Branchen innerhalb der Europäischen Union. Gemeinsam sei vielen Fällen der sehr niedrige Lohn, manchmal von einem Euro pro Stunde und weniger, sowie die langen Arbeitszeiten von zwölf Stunden und mehr an sechs oder sieben Tagen in der Woche, heißt es in dem Bericht der EU-Grundrechteagentur, der am Dienstag in Wien und Brüssel vorgestellt wurde. Diese »kriminelle Ausbeutung« sei vor allem in der Landwirtschaft, im Bauwesen, in der Hotellerie und Gastronomie, in der Hausarbeit und dem verarbeitenden Gewerbe weit verbreitet, erklärte die Grundrechteagentur. Die Täter trügen dabei nur ein geringes Risiko, strafrechtlich verfolgt zu werden. Oft hätten die Betroffenen Angst, Anzeige zu erstatten, weil sie ihre Arbeit dann verlieren könnten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2015, Seite 1, Ausland

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