-
14.02.2015
- → Inland
Polizeieinsatz in Serbien verschärft Personalnot
Hilden. Der Einsatz der Bundespolizei in Serbien aufgrund gestiegener Flüchtlingszahlen aus dem Kosovo stößt bei der Polizeigewerkschaft GdP auf Skepsis. Die Kontrollen an der ungarisch-serbischen Grenze verschärfen die ohnehin bestehende Personalüberlastung, kritisierte die Gewerkschaft am Freitag. »Bei der Arbeit im Inland ist die Bundespolizei ohnehin nur noch eingeschränkt einsatzfähig«, erklärte Jörg Radek, GdP-Vorsitzender für die Bundespolizei. Mit einer grenzpolizeilichen Maßnahme werde nur versucht, Symptome statt Problemursachen zu behandeln. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!