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Streiks in Schulen und Kliniken möglich

Berlin. Der Chef des Beamtenbundes (dbb), Klaus Dauderstädt, hat vor den Tarifverhandlungen mit den Ländern die Forderung von 5,5 Prozent mehr Lohn verteidigt. »Die Politik muss eine Güterabwägung treffen. Wie wichtig ist ihr motiviertes Personal? Und wie kann sie angesichts des immer dramatischeren Fachkräftemangels im öffentlichen Dienst mehr Interessenten anlocken? Bestimmt nicht mit mickrigen Lohnabschlüssen«, sagte Dauderstädt der Wirtschaftswoche. Er machte deutlich, dass die Gewerkschaften für ihre Forderungen notfalls streiken würden. »Wenn nach der dritten Runde Mitte März kein diskutables Angebot auf den Tisch kommt, drohen eine Urabstimmung und ein Arbeitskampf vor Ostern.« Als mögliche Streikbereiche nannte Dauderstädt Universitätskliniken und Schulen – eventuell auch Polizei und Finanzverwaltung. Beamtenbund und ver.di verhandeln von kommendem Montag an über die Entgelte von rund einer Million Angestellten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.02.2015, Seite 4, Inland

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