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Ausreiseverbot für japanischen Journalisten

Tokio. Japanische Behörden haben Medienberichten zufolge den Pass eines Journalisten beschlagnahmt, der nach Syrien reisen wollte. Das Außenministerium habe erstmals zu diesem Mittel gegriffen, angeblich um das Leben des Reporters zu schützen, berichtete unter anderen die Zeitung Asahi Shimbun am Sonntag. Die Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) hatte im Januar zwei Japaner enthauptet. Dem Zeitungsbericht zufolge tauchte am Samstag ein Vertreter des Außenministeriums bei Yuichi Sugimoto auf und beschlagnahmte seinen Reisepass. Der Fotograf wollte am 27. Februar nach Syrien reisen, um unter anderem aus Flüchtlingslagern zu berichten. (AFP/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2015, Seite 2, Ausland

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