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16.01.2015
- → Feuilleton
Arghhh, CDs!
Wer so blöd ist, sich CDs zu kaufen (wie unsereins im jW-Feuilleton), der stützt die vermaledeite Musikindustrie. Deren Bundesverband gibt bekannt: Im vergangenen Jahr brachten CDs, aber auch Schallplatten in Deutschland noch immer 75 Prozent der Branchenumsätze. Insgesamt wurden mit dem Verkauf von CDs, Vinyl, Downloads und dem Streaming rund 1,48 Milliarden Euro und damit 1,8 Prozent mehr als 2013 eingenommen. Der Absatzrückgang physischer Tonträger sei gegenüber dem Vorjahr sogar etwas gebremst worden. Während 2013 das Minus bei CDs und Platten gegenüber 2012 bei zwei Prozent lag, waren es 2014 nur noch ein Prozent weniger. Das digitale Geschäft sei um gut zwölf Prozent gewachsen, vor allem wegen des Streamings. (dpa/jW)
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