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Buddha-Problem

 

Weil sie eine Darstellung Buddhas gotteslästerlich fanden, haben Behörden in Myanmar eine Bar geschlossen. Die Betreiber hatten ein Bild des Erleuchteten mit Kopfhörern gezeigt, um für eine Veranstaltung zu werben. Drei Geschäftsführer der Bar, darunter ein Ausländer, werden nun der »unangebrachten Verwendung eines Bildes Buddhas« beschuldigt. Den Verdächtigen droht nach Auskunft von Anwälten eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren, dem Ausländer könnte eine Abschiebung bevorstehen. Die VGastro Bar hatte erst am Mittwoch eröffnet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2014, Seite 11, Feuilleton

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