-
19.11.2014
- → Kapital & Arbeit
Caracas stemmt sich gegen Ölpreistief
Caracas. Das stark von Öleinnahmen abhängige Venezuela sucht Verbündete im Kampf gegen den Verfall der Weltmarktpreise für den fossilen Brennstoff. Präsident Nicolás Maduro strebt ein Sondertreffen an, an dem sowohl OPEC-Mitglieder, aber auch Nichtmitglieder der Organisation Erdöl exportierender Länder teilnehmen sollen.
Maduro unterstrich dabei ausdrücklich die Bedeutung Russlands als zweitgrößter Ölproduzent der Welt. »Wir verteidigen unser Öl, unsere Industrie, unser Leben«, sagte Maduro am Montag (Ortszeit). Außenminister Rafael Ramírez war in den vergangenen Tagen zu Gesprächen in Moskau und davor in Algerien, Katar und im Iran, um eine gemeinsame Strategie zu sondieren. Venezuela ist einer der weltweit größten Ölexporteure und deckt seine Deviseneinnahmen zu 95 Prozent aus dem Ölgeschäft. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!