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Goebbels-Schutt

Installationskünstler Gregor Schneider hat das Geburtshaus von Joseph Goebbels entkernen lassen und will den Schutt in Warschau ausstellen. »Die Arbeit soll erinnern und mahnen«, sagte Schneider am Donnerstag gegenüber dpa. Es gehe ihm keinesfalls um »Kommerzialisierung«. Er habe das Haus in Rheydt bei Mönchengladbach 2013 in einem Immobilienportal entdeckt, gekauft und entkernen lassen. Den Schutt werde er in einem Lastwagen ab Ende November vor der nationalen Kunstgalerie Zacheta in Warschau zeigen. Ein Abriss sei aus statischen Gründen nicht möglich. Das Nachbarhaus drohe einzustürzen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.11.2014, Seite 11, Feuilleton

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