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Filmförderung soll gekürzt werden

Berlin. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat den Bundestag aufgefordert, die geplante Kürzung der Mittel für deutsche Filmproduktionen abzuwenden. Das Vorhaben der Bundesregierung, den Zuschuß von bislang 50 Millionen Euro pro Jahr um zehn Millionen zu beschneiden, müsse gestoppt werden, erklärte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke diese Woche in Berlin. »Die Kürzung ist auch völlig unverständlich, weil jeder Euro aus dem Fördertopf binnen kurzer Zeit knapp verdoppelt in den Staatshaushalt zurückfließt. Denn beim Dreh und bei der Produktion eines Filmes an hiesigen Produktionsstandorten fallen regelmäßig Umsätze im bis zu fünffachen Umfang an, die daraus resultierenden Steuern sind schneller und sicherer wieder beim Staat als bei jeder anderen Subvention.« (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2014, Seite 15, Medien

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