Zum Inhalt der Seite

Den auch

Das Pariser Orsay-Museum hat sich zum 200. Todestag des Skandalautors Marquis de Sade (am 2. Dezember) etwas Besonderes einfallen lassen. Unter dem Titel »De Sade. Attaquer le soleil« (De Sade. Die Sonne angreifen) zeigt das Haus seit Dienstag rund 500 Werke, in deren Mittelpunkt de Sade als Wegbereiter »eines neuen Bildes der Lust« in der Malerei steht. Die Ausstellung mit Arbeiten von Goya, Ingres, Rodin, Picasso, Max Ernst und Hans Bellmer dauert bis zum 25. Januar. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2014, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!