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16.10.2014
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Loveparade-Verfahren verzögert sich
Duisburg. Mehr als vier Jahre nach der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg zieht sich die juristische Aufarbeitung in die Länge. Ein Sprecher des Landgerichts Duisburg teilte am Mittwoch mit, in diesem Jahr sei voraussichtlich nicht mehr mit einer Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens zu rechnen. Durch eine Massenpanik bei der Loveparade 2010 hatten 21 Menschen ihr Leben verloren. Grund für die Verzögerung des Verfahrens sei, dass noch Stellungnahmen eingeholt und weitere 90 CDs mit Bildern gesichtet werden müssten. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zehn Mitarbeiter von Behörden und vom Veranstalter erhoben. Sie wirft ihnen fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vor. (dpa/jW)
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