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Erneut Prozeß gegen junge Basken

Madrid. Am Montag hat vor dem spanischen Sondergericht Audiencia Nacional erneut ein Prozeß gegen 28 junge Basken begonnen. Die Staatsanwaltschaft will die politisch aktiven Jugendlichen als »Terroristen« zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilen. Die Vorwürfe beruhen jedoch ausschließlich auf Selbstbezichtigungen in Isolationshaft. Nach Angaben der Jugendlichen wurden ihre Unterschriften unter vorgefertigte Geständnisse durch Folter erzwungen. Einige Angeklagte weigern sich, vor Gericht zu erscheinen. Um ihre Festnahme zu verzögern, bildeten am Sonntag und Montag Unterstützer in Azpeitia eine Schutzmauer (»Aske Gunea«). Uschi Grandel
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2014, Seite 6, Ausland

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