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Weidmann übt Kritik an EZB-Rat

Frankfurt am Main. Bundesbankpräsident Jens Weidmann hält die jüngsten Beschlüsse der Europäischen Zentralbank (EZB) für eine gefährliche Weichenstellung. »Es geht nicht mehr nur darum, die Kreditvergabe anzukurbeln, sondern nötigenfalls auch auf direktem Weg Geld in die Wirtschaft zu pumpen«, sagte er dem Spiegel.

Die jüngsten Entscheidungen seien »eine einschneidende Veränderung für die Geldpolitik der EZB«. Weidmann sitzt für Deutschland im EZB-Rat und gilt als Kritiker des dortigen Kurses. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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