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Verfahren eingestellt nach Massenüberwachung

Dresden. Die Dresdner Staatsanwaltschaft hat laut Informationen des Magazins Spiegel die Verfahren gegen zwischenzeitlich 25 Beschuldigte im Fall der sogenannten Antifa-Sportgruppe ohne Auflagen eingestellt. Dabei soll es sich um eine kriminelle Vereinigung gehandelt haben. Bei den mehrjährigen Ermittlungen wurden auch mehr als 900000 Mobilfunkdaten von 55000 Personen gesammelt und ausgewertet, die während der Antinaziproteste im Februar 2011 in der sächsischen Landeshauptstadt erhoben wurden. Datenschützer kritisierten die Massenüberwachung.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2014, Seite 2, Inland

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