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22.08.2014
- → Sport
Rassismus
Rom. Der Chef des Nationalen Olympischen Komitees Italiens (CONI), Giovanni Malagò, hält wegen der Ermittlungen gegen Carlo Tavecchio einen Rücktritt des italienischen Tußballverbandes FIGC-Präsidenten für möglich. »Wenn diese letzten Ereignisse ihn und sein Handeln beeinträchtigen sollten, würde Tavecchio aufhören«, sagte Malagò dem Corriere della Sera (Donnerstag). Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte wegen der Rassismusvorwürfe gegen den neugewählten Präsidenten ein Disziplinarverfahren eingeleitet.
»Wenn sich der neue Präsident durch gewisse Ereignisse eingeschränkt fühlen sollte, würde es mich durchaus nicht wundern, wenn er einen Schritt zurück machen und zurücktreten würde«, meinte Malagò. Tavecchio hatte erklärt, er stehe den Ermittlungen »ruhig und respektvoll« gegenüber. Er war in die Kritik geraten, nachdem er in der Diskussion über ausländische Profis gesagt hatte, Spieler, die »vorher Bananen gegessen« hätten, würden Stammspieler in Italien.
(dpa/jW)
»Wenn sich der neue Präsident durch gewisse Ereignisse eingeschränkt fühlen sollte, würde es mich durchaus nicht wundern, wenn er einen Schritt zurück machen und zurücktreten würde«, meinte Malagò. Tavecchio hatte erklärt, er stehe den Ermittlungen »ruhig und respektvoll« gegenüber. Er war in die Kritik geraten, nachdem er in der Diskussion über ausländische Profis gesagt hatte, Spieler, die »vorher Bananen gegessen« hätten, würden Stammspieler in Italien.
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