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15.08.2014
- → Inland
38000 Fälle von Kindswohlgefährdung
Wiesbaden. Die deutschen Jugendämter haben im vergangenen Jahr 17000 Fälle von akuter Kindswohlgefährdung festgestellt. Bei weiteren 21000 Fällen konnte diese nicht ausgeschlossen werden. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Demnach waren die Zahlen in etwa so hoch wie im Jahr zuvor. Insgesamt leiteten die Jugendämter den Angaben zufolge im Jahr 2013 knapp 116000 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdungslage von Kindern ein. Auch wenn meist keine Gefährdung festgestellt wurde, entschieden die Ämter in etwa der Hälfte aller Fälle, daß Unterstützungsbedarf durch das Jugendamt notwendig sei.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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