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Rheinmetall will Schadensersatz

Düsseldorf. Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat nach dem Verbot eines 100-Millionen-Euro-Geschäfts mit Rußland Schadenersatz verlangt – notfalls vor Gericht. Man spreche mit der Bundesregierung über den Umfang der Ersatzansprüche, schrieb das Unternehmen in seinem Halbjahresbericht vom Donnerstag. Rheinmetall arbeite »intensiv daran, auch unter Ausnutzung aller zur Verfügung stehender rechtlichen Möglichkeiten die finanziellen Belastungen so gering wie möglich zu halten«. Die Bundesregierung hatte Anfang der Woche die Lieferung eines mehr als 100 Millionen Euro teuren Gefechtsübungszentrums an Moskau gestoppt. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.08.2014, Seite 4, Inland

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