-
07.08.2014
- → Inland
Polizei löste Blockade vor Fliegerhorst auf
Büchel. Die Polizei hat am Mittwoch eine Blockade von Friedensaktivisten am Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in der Eifel geräumt. Es sei darum gegangen, den Bediensteten die Zufahrt auf das Gelände zu ermöglichen, sagte ein Polizeisprecher. Der Fliegerhorst gilt als einziger Standort in Deutschland, an dem US-Atomwaffen lagern. Zwei weitere blockierte Tore haben die Aktivisten nach eigenen Angaben selbst verlassen. »Wir haben die Tore am Dienstag dichtgemacht und wollten die Blockade bis Mittwoch 17 Uhr aufrechterhalten«, erklärte Marion Küpker von der Initiative »Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen« auf Nachfrage von jW. Allerdings habe die Bundeswehr Busse eingesetzt, um die Beschäftigten auf das Gelände zu bringen, weshalb eine weitere Blockade nicht sinnvoll erschien. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
