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07.08.2014
- → Medien
Heute: Demo vor Spiegel-Redaktion
Hamburg. Für den heutigen Donnerstag ruft das Hamburger Friedensnetz in Kooperation mit der Hamburger Mahnwache zu einer Demonstration vor dem Gebäude des Nachrichtenmagazins Der Spiegel in Hamburg auf. Motto: »Stoppt die Kriegspropaganda – empört euch JETZT!«
Grund für die scharfe Medienschelte des Bündnisses ist die Ausgabe des Spiegel Nr. 31. Auf dem Titel prangt die Aufschrift »Stoppt Putin jetzt«. Im Hintergrund sind Fotos einiger Menschen zu sehen, die beim Abschuß der Passagiermaschine der Malaysia-Airlines MH17 umgekommen sind. Der Leitartikel verlangt sodann ein »Ende der Feigheit« und ruft auf, »Putin für den Abschuß von Flug MH17 zur Rechenschaft zu ziehen«.
Mehrfach seien im Blatt »Muster von Kriegsverharmlosung« zu erkennen, erklärt Katrin McClean, Koordinatorin der Demonstration. Für ein vermeintliches Attentat werde ohne überzeugende Beweise Rußland beschuldigt, während die Verbrechen der Kiewer Regierung verschwiegen und somit gebilligt würden. Vermißt werde eine »objektive Berichterstattung über die aktive Einflußnahme der US-Regierung, der NATO, der EU, des IWF und westliche Thinktanks bei internationalen Krisenentwickelungen« sowie »vehementes Eintreten für Friedensverhandlungen und Waffenruhen«. (düp/jW)
Grund für die scharfe Medienschelte des Bündnisses ist die Ausgabe des Spiegel Nr. 31. Auf dem Titel prangt die Aufschrift »Stoppt Putin jetzt«. Im Hintergrund sind Fotos einiger Menschen zu sehen, die beim Abschuß der Passagiermaschine der Malaysia-Airlines MH17 umgekommen sind. Der Leitartikel verlangt sodann ein »Ende der Feigheit« und ruft auf, »Putin für den Abschuß von Flug MH17 zur Rechenschaft zu ziehen«.
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Mehrfach seien im Blatt »Muster von Kriegsverharmlosung« zu erkennen, erklärt Katrin McClean, Koordinatorin der Demonstration. Für ein vermeintliches Attentat werde ohne überzeugende Beweise Rußland beschuldigt, während die Verbrechen der Kiewer Regierung verschwiegen und somit gebilligt würden. Vermißt werde eine »objektive Berichterstattung über die aktive Einflußnahme der US-Regierung, der NATO, der EU, des IWF und westliche Thinktanks bei internationalen Krisenentwickelungen« sowie »vehementes Eintreten für Friedensverhandlungen und Waffenruhen«. (düp/jW)
Demo: Donnerstag, 7. August, 17 Uhr, Hafencity Hamburg, Ericusspitze 1
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