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31.07.2014
- → Feuilleton
Krokodilstränen
Auch ThyssenKrupp gedenkt mit einer großen Holzinstallation der Todesopfer des Ersten Weltkriegs. Seit Dienstag ist die Arbeit »Auf dem Feld die Toten« des Osnabrücker Künstlers Volker-Johannes Trieb zwei Wochen lang auf dem Firmengelände in Essen für Besucher zugänglich. Auf einer Fläche von 400 Quadratmetern erinnern 32 Holzblöcke an die 32 Unterzeichnerstaaten des Versailler Vertrages. Das dafür verwendete Eichenholz stammt aus den damals umkämpften Gebieten im Elsaß.
Moderne Kanonen wie der vermutlich nach der Krupp-Gattin benannte 42-Zentimeter-Mörser »Dicke Bertha« hatten das Unternehmen in der ganzen Welt berühmt und berüchtigt gemacht. Dem Stahlkonzern Krupp bescherten die Jahre des Ersten Weltkriegs ein stürmisches Wachstum. Als Hersteller von Kriegsschiffen gehört ThyssenKrupp nach wie vor zu den wichtigsten Produzenten Tod bringender Waffen in Deutschland. (dpa/jW)
Moderne Kanonen wie der vermutlich nach der Krupp-Gattin benannte 42-Zentimeter-Mörser »Dicke Bertha« hatten das Unternehmen in der ganzen Welt berühmt und berüchtigt gemacht. Dem Stahlkonzern Krupp bescherten die Jahre des Ersten Weltkriegs ein stürmisches Wachstum. Als Hersteller von Kriegsschiffen gehört ThyssenKrupp nach wie vor zu den wichtigsten Produzenten Tod bringender Waffen in Deutschland. (dpa/jW)
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