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Freiheit statt Angst

Auszüge aus dem diesjährigen Aufruf zur Demonstration »Freiheit statt Angst«, die am 30. August um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor in Berlin starten soll:

Stoppt den Überwachungswahn!

Die grenzenlose Überwachung ist Realität. Die Snowden-Enthüllungen belegen: Geheimdienste und Unternehmen treten unsere Rechte mit Füßen und sind dabei an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Sie dringen in die letzten und intimsten Winkel unserer Privatsphäre vor. Mit Verlaub, es reicht!

Wer überwacht wird, ist nicht frei!

Neue Überwachungsgesetze und Kontrolltechnologien zerstören unsere Freiheit und Selbstbestimmung. Demokratie lebt durch angstfreie Meinungsäußerung und überwachungsfreie Rückzugsräume. Diese zu verteidigen liegt in der Verantwortung von uns allen!

Aufstehen statt Aussitzen!

Derweil übt sich unsere Bundesregierung in stoischer Untätigkeit. Sie ist im Begriff, unsere Grundrechte aufzugeben, aber so leicht lassen wir Merkel und Co. mit ihrer Strategie des Aussitzens nicht davon kommen. Deshalb stehen wir gemeinsam auf, um die grenzenlose Überwachung endlich zu beenden!

Wir wollen eine freie, demokratische und offene Gesellschaft. Wir wollen Solidarität statt Mißtrauen. Wir wollen freie Gedanken statt Selbstzensur. Wir wollen mehr Mut und Engagement statt Ohnmacht und Resignation. Wir brauchen Freiheit statt Angst. Wir brauchen euch!

Spendenkonto für »Freiheit statt Angst«: Humanistische Union, Kontonummer 3074250, Bankleitzahl 10020500, Bank für Sozialwirtschaft, Verwendungszweck für Einzelpersonen: FSA14 GraswurzelspendeVerwendungszweck für Organisationen: FSA14 Orga-Beitrag, BIC: BFSWDE33BER, IBAN: DE61100205000003074250
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Nächstes Treffen zur Planung der Demonstration: 1. August 2014, von 17–20 Uhr; Ort: ­Wikimedia Deutschland, Raum ALPHABET, Tempelhofer Ufer 23–24, 10963 Berlin

www.freiheitstattangst.de
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.07.2014, Seite 3, Schwerpunkt

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