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22.07.2014
- → Inland
Anschlag auf Bahnanlage
Harburg. Die »Magma-Aktionsgruppen« haben am vergangenen Samstag mindestens einen Brandanschlag auf Bahnanlagen im Umland von Hamburg verübt. An zwei Punkten hätten sie laut einem Bekennerschreiben, das junge Welt vorliegt, die Kabelschächte der Zugstecken zum Hamburger Hafen in Brand gesteckt: in Neuwiedenthal sowie in Meckelfeld hinter dem Güterbahnhof Maschen. Die Deutsche Bahn und die Polizeiinspektion Harburg bestätigten auf jW-Anfrage lediglich einen Brand in Meckelfeld – in Neuwiedenthal waren keine Vorkommnisse gemeldet worden. Der Bahnverkehr war auf der betroffenen Strecke am Samstag morgen gesperrt, Einschränkungen im Fern-, Nah- und Güterverkehr bestanden noch bis in den Abend. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr.
Die »Magma-Aktionsgruppen« wollten mit der Sabotage für »eine Entschleunigung und perspektivische Zerstörung kapitalistischer Warenzirkulation, Arbeits- und Konsumwelten« protestieren, heißt es in dem Papier. Ziel sei der Hamburger Hafen gewesen, der »eine Drehscheibe im globalen Atombusiness« sei. Außerdem würden jedes Jahr »mehrere zehntausend Waffen über den Hafen exportiert. Monatlich werden 1000 Tonnen Munition umgeschlagen.« Weiter heißt es in dem Brief, mit der Aktion sollten die Proteste gegen die Eröffnung der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main unterstützt werden. (jW)
Die »Magma-Aktionsgruppen« wollten mit der Sabotage für »eine Entschleunigung und perspektivische Zerstörung kapitalistischer Warenzirkulation, Arbeits- und Konsumwelten« protestieren, heißt es in dem Papier. Ziel sei der Hamburger Hafen gewesen, der »eine Drehscheibe im globalen Atombusiness« sei. Außerdem würden jedes Jahr »mehrere zehntausend Waffen über den Hafen exportiert. Monatlich werden 1000 Tonnen Munition umgeschlagen.« Weiter heißt es in dem Brief, mit der Aktion sollten die Proteste gegen die Eröffnung der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main unterstützt werden. (jW)
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