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Karstadt-Mitarbeiter fordern Klarheit

Essen/Berlin. Nach den anhaltenden Spekulationen um die Zukunft der angeschlagenen Warenhauskette Karstadt fordern Betriebsrat und Gewerkschaft nun Klarheit für die rund 17000 Mitarbeiter. »Die Beschäftigten brauchen jetzt endlich Ruhe, und sie brauchen klare Aussagen und verläßliche Pläne«, sagte Arno Peukes, ver.di-Verhandlungsführer und Mitglied im Karstadt-Aufsichtsrat, am Mittwoch im ARD-Morgenmagazin.

Peukes kündigte an, in der nächsten Aufsichtsratssitzung des Unternehmens Auskünfte über die Hintergründe des überraschenden Abgangs von Karstadt-Chefin Eva-Lotta Sjöstedt verlangen zu wollen. Die ehemalige Ikea-Managerin hatte in der vergangenen Woche nach nur fünf Monaten das Unternehmen wieder verlassen. Nur wenige Tage später hatte Karstadt-Aufsichtsratschef Stephan Fanderl in einem Zeitungsinterview dem Unternehmen einen harten Sanierungskurs in Aussicht gestellt. Bislang sei von der Unternehmensleitung kein Gesprächstermin mit der Gewerkschaft vereinbart worden, sagte eine ver.di-Sprecherin am Mittwoch. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.07.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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