Zum Inhalt der Seite

Nach PISA-Schock ein bißchen schlauer

Düsseldorf. Gut zehn Jahre nach der für die BRD ernüchternden PISA-Erhebung und einer »ermutigenden« Aufholjagd sollte sich Deutschland nach Einschätzung von Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) nicht zurücklehnen. »Nach dem PISA-Schock Ende 2001 haben wir bundesweit Fortschritte gemacht«, sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz in Düsseldorf. Die soziale Frage, Bildungserfolg ist weiter stark von sozialer Herkunft abhängig, sei aber nach wie vor nicht gelöst, betonte Löhrmann.

(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2014, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!